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Folgende Zweifel gegenüber einem Lachtraining könnten Ihnen in den letzten Minuten gekommen sein
Entsteht dabei nicht nur künstliches Lachen? Anfangs in der Regel ja. Künstliches, gewolltes, gespieltes Lachen ist bei den Lachübungen der bewusste Einstieg, um das natürliche Lachen hervorzulocken, das in jedem lebt. Nach gewisser Zeit kippt dann das künstliche Lachen unvermittelt in herzliches, echtes Lachen. Das gespielte Lachen lockert das Zwerchfell und die Lachmuskeln, damit sich schließlich das echte Lachen immer leichter "entfacht". Wie soll man denn ohne Grund lachen können? Indem man sich wieder klar macht, dass es keinen Grund braucht, um zu lachen. Kinder brauchen keinen Grund zum Lachen und sind Weltmeister darin.
Sie haben vielleicht gut lachen, aber ich....? Wer gewillt ist, es mit dem Lachen zu versuchen, wer gewillt ist, seine Sorgen für eine Weile in den Hintergrund zu stellen und sich selbst vielleicht nicht ganz so ernst zu nehmen, der kann sein Lachen wieder finden - und dann gekräftigt und mit einem veränderten Blickwinkel seine Situation angehen. Das geht nicht immer auf Anhieb, sondern vielleicht in kleinen, aber spürbaren Schritten.
Warum denn Lachtraining? Lachen ist doch was Natürliches und kein Sport. Tiefes Lachen benötigt eine Unzahl von Muskeln (u.a. im Gesicht-, Bauch- und Brustbereich), und diese Lachmuskeln sind bei vielen von uns über längere Zeit wenig beansprucht worden. Das macht unser Lachen flach und schwerfällig. Regelmäßiges Lachtraining bringt die Muskeln wieder in Bewegung. Das kann anfangs sogar zu leichtem Bauch-Muskelkater führen. Aber Lachtraining lohnt sich mehrfach, denn zu der erlebten Freude bringt regelmäßiges Lachen zusätzlich Fitness und eine gestärkte Gesundheit.
Werde ich mich dabei nicht zum Affen machen? Ja, das kann gut sein. Genießen Sie sogar unbedingt die Gelegenheit, der Albernheit und der Lächerlichkeit frönen zu können. Sie werden es als wunderbare und lustvolle Befreiung erleben.
Und vielleicht liegt das an der Tatsache, dass wir nicht vom Affen abstammen, sondern Affen SIND. Der Mensch gehört nämlich, laut dem Berliner Humanbiologen Prof. Carsten Niemitz, zu den „Schmalnasenaffen“.
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